Wrecking Lundahl step-up transformers...

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Wrecking Lundahl step-up transformers...

Postby kaputt » Thu Feb 23, 2012 11:45 am

...or maybe not. I'll need MC step-up transformers in the near future and currently try to decide between the LL1931 and LL1933. My only experience with amorphous core transformers settling in is a friend's amp where I changed the output transformers to amorph Lundahls and they sounded not too good in the beginning but after a few weeks got much better. I also use amorph LL1623 in my amp but they were in there from the beginning.
Thorsten Lösch wrote he had good experiences feeding new step-ups a line signal from the secondary side to break them in. A 2 Volt line signal is still way less than 480 Volt anode voltage so I wondered if it would make sense to feed the step ups a way higher voltage. What would be a voltage / current that doesn't burn the coils?
Due to my experience with the output transformers I have a feeling the amorph step-ups might be inferior without high voltage break-in but if they get it leave the LL1933 behind.

I'm glad for any input.
kaputt
 
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Re: Wrecking Lundahl step-up transformers...

Postby J. Leven » Fri Feb 24, 2012 11:22 am

Hallo,
ein Schaltplan als Diskusionsgrundlage wäre hilfreich,

Gruß, J.L.
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Re: Wrecking Lundahl step-up transformers...

Postby kaputt » Fri Feb 24, 2012 1:36 pm

Hallo Herr Leven,
von Schaltplan kann eigentlich keine Rede sein, da es nur um den Trafo als Bauteil geht. Ich glaube die Erfahrung gemacht zu haben, dass Ausgangsüberträger mit amorphen Kernen die ersten Stunden unangenehm klingen und länger brauchen zu sich zu finden als solche mit "normalen" Kernmaterialien.
Da der Bau eines MC Phono Überträgers ansteht erwuchs die Frage, ob hier Trafos mit amorphen Kernen wegen der 0.5mV Signalspannung wahnsinnig lange brauchen um diese Einspielzeit hinter sich zu bringen und dies beschleunigt werden könnte, indem eine deutlich höhere Spannung an die Sekundärseite angelegt wird und die Primärseite einen Lastwiderstand bekommt.

trafo.jpg
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Schönen Gruss,
Daniel
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Re: Wrecking Lundahl step-up transformers...

Postby J. Leven » Sun Feb 26, 2012 10:00 am

Hallo Daniel,
die Ausgangsübertrager SE werden mit dem Ruhestrom der Röhre vor gespannt,vor magnetisiert, beim MC ist dies nicht der Fall .
Dass Ausgangsüberträger mit amorphen Kernen die ersten Stunden unangenehm klingen, kann ich eigentlich nicht bestätigen, man muss dazu aber den ganzen Verstärker betrachten,
neue Röhren ändern sich auch etwas im Klang obwohl der Ruhestrom sich nicht verändert hat,dazu kommen noch die Netzteileklos , Koppelkondensator , Kondensatoren an den Kathoden.
Zur Beschleunigung der Einspielzeit beim MC :
Ob der MC die sehr viel höhere Spannung verkraftet weiß ich nicht, gebaut ist er dafür definitiv nicht :!: ,
versuche es mit einem Sweep Signal (wobbel ) ca. 0,1 V

Gruß Jörg
J. Leven
 
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Re: Wrecking Lundahl step-up transformers...

Postby kaputt » Mon Mar 12, 2012 5:56 pm

Am Samstag sind ein Pärchen LL1933 von Jac bei mir eingetroffen und es wurde losgewobbelt. Nach ca. 2 Stunden mit 0,1V war ich mir nicht sicher einen Unterschied zum Urzustand zu hören. Nach weiteren 2 Stunden mit 1,8V hingegen war der Unterschied sehr deutlich zu hören. Mehr Schwung, mehr Präzision und auch mehr Lautstärke. Zumindest mehr gefühlte Lautsärke, gemessen habe ich den Output nicht.
Jetzt löte ich ein Stereopoti 50k per 4 Meter Leitung and die Ausgänge und höre mich an den passenden Abschlusswiderstand heran.
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Re: Wrecking Lundahl step-up transformers...

Postby J. Leven » Tue Mar 13, 2012 8:47 am

Hi,
beim Wobbeln mit erhöhter Spannung am Eingang des LL1933 sollte auch der Ausgang mit einem R abgeschlossen sein, damit etwas Strom fließt
und der Kern belastet wird.
Die 4 m Leitungskapazität werden wahrscheinlich das Ergebniss mit beinflussen .
J. Leven
 
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Re: Wrecking Lundahl step-up transformers...

Postby kaputt » Tue Mar 13, 2012 11:01 am

Danke für die Tips. Ich hatte bei 18dB 12 Ohm Widerstand verwandt.
Die Beeinflussung durch die Leitung habe ich in Kauf genommen, da ich so von meiner üblichen Hörposition aus einfach hören kann was sich bei unterschiedlichen Widerständen tut. Momentan sieht es so aus, als wären bei meinem Koetsu Black die 47kOhm eh schon optimal.
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